Weiterentwickeln statt neu beginnen
Bestandsgebäude prägen ein Quartier über viele Jahre. Wer sie weiterentwickelt, muss deshalb mehr betrachten als einzelne Bauteile. Entscheidend ist, wie Grundrisse, Gebäudehülle, Haustechnik und Freiflächen zu einem schlüssigen Ganzen werden. Genau hier setzt die Projektentwicklung am Hummelsteiner Weg an.
Die 15 Wohnungen werden im Zuge der Sanierung energetisch auf den Standard KfW-Effizienzhaus 55 EE gebracht. Damit wird der Energiebedarf des Gebäudes deutlich reduziert und die Basis für einen wirtschaftlichen Betrieb geschaffen. Zugleich bleibt die vorhandene Bausubstanz als Teil des Stadtbilds erhalten.
Energieeffizienz, die im Alltag ankommt
Ein guter Energiestandard ist kein abstrakter Kennwert. Er wirkt sich auf den laufenden Verbrauch, auf die Planbarkeit der Nebenkosten und auf die langfristige Attraktivität einer Wohnung aus. Deshalb wird das energetische Konzept nicht isoliert geplant, sondern früh mit Wirtschaftlichkeit und Förderfähigkeit abgeglichen.
Für das Projekt ist eine KfW-Förderung mit einem Darlehen von bis zu 150.000 Euro und 30 Prozent Tilgungszuschuss je förderfähiger Einheit vorgesehen. Die konkrete Förderfähigkeit hängt stets von den geltenden Bedingungen und der individuellen Finanzierung ab.
Mehr Wohnqualität im Nürnberger Süden
Zu einer nachhaltigen Entwicklung gehört auch die Qualität der privaten Freiräume. Jede Wohnung erhält deshalb einen Balkon, eine Loggia oder eine Terrasse. So entsteht aus der energetischen Erneuerung ein umfassendes Wohnkonzept, das Komfort, Tageslicht und Außenbezug zusammenführt.
Der Standort in Gibitzenhof verbindet die Nähe zur Nürnberger Innenstadt mit einem Stadtteil, der sich dynamisch weiterentwickelt. Für BERGER ist das Projekt damit ein Beispiel dafür, wie sich bestehende Immobilien substanziell und mit Blick auf die nächsten Jahrzehnte erneuern lassen.