Gemischte Nutzung stärkt den Standort

Lebendige Gebäude können mehr als eine Aufgabe erfüllen. Im Benker-Areal beleben zwei Gewerbeeinheiten das Erdgeschoss, während darüber moderne Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen entstehen. Die Mischung unterstützt kurze Wege und verankert das Haus in seinem städtischen Umfeld.

Die Wohnungen reichen von 52 bis 139 Quadratmetern und sprechen damit unterschiedliche Lebenssituationen an. Balkone, Terrassen und klar gegliederte Grundrisse schaffen private Rückzugsorte – zentral in Marktredwitz und zugleich nah an Fichtelgebirge und Steinwald.

Ein Energiesystem für das ganze Gebäude

Das Projekt wurde in ökologischer Massivbauweise und als KfW-Energieeffizienzhaus 40 QNG realisiert. Der anspruchsvolle Standard betrachtet nicht nur den späteren Energieverbrauch, sondern auch Qualitäts- und Nachhaltigkeitsmerkmale des Gebäudes.

Versorgt wird das Areal über Nahwärme aus einem Hackschnitzel-Blockheizkraftwerk. Diese zentrale Lösung verbindet die einzelnen Einheiten und macht die Energieversorgung zu einem integralen Bestandteil des Quartierskonzepts.

Vom Konzept bis zur Vermarktung aus einer Hand

Bei gemischt genutzten Projekten müssen technische, wirtschaftliche und organisatorische Fragen besonders eng zusammenspielen. Anforderungen aus Gewerbe und Wohnen unterscheiden sich, teilen aber Gebäudestruktur, Erschließung und Energieversorgung.

Die durchgängige Steuerung durch BERGER schafft dafür eine klare Linie. Das Projekt ist vollständig vermarktet und zeigt, wie ein präzise abgestimmtes Nutzungskonzept auch außerhalb großer Metropolen ein eigenständiges Angebot schaffen kann.